Zwei Pädagogogen aus Sachsen erhalten den deutschen Lehrerpreis 2012

Für ihr herausragendes Engagement haben zwei sächsische Pädagogen den "Deutschen Lehrerpreis" erhalten. Die Auszeichnung erhielten am Montag in Berlin der Auerbacher Klaus Batsch und Agnieszka Korman aus Görlitz. Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) würdigte die von ihren Schülern nominierten Pädagogen. Beide seien Lehrer mit Herzblut.

"Mit ihrem herausragenden sozialen Engagement fördern sie ein vertrauen- und verantwortungsvolles Miteinander von Schülern und Lehrern." Neben ihnen wurden weitere Lehrer aus anderen Bundesländern geehrt. Batsch leitet seit 20 Jahren die Auerbacher Mittelschule Geschwister Scholl und gibt zudem Geschichtsunterricht.

Die gebürtige Polin Korman unterrichtet am Görlitzer Augustum-Annen-Gymnasium das Fach Polnisch. Beiden Lehrern wird Geduld, ein ausgeprägtes Interesse an den Schülern und ein methodenreicher und besonders motivierender Unterricht bescheinigt. In Auswahl der Preisträger floss ein Schülervotum ein. Über Klaus Batsch sagten die Kinder und Jugendlichen:

"Sein Unterricht ist sehr interessant und methodisch vielfältig, aber vor allem lebensnah, anschaulich und emotional durch Filme und Zeitdokumente." Agnieszka Korman bescheinigten sie: "Mit ihrer ruhigen, geduldigen Art schaffte es Frau Korman in den gesamten acht Jahren Unterricht immer auf die Schwächen jedes Einzelnen einzugehen."

Der Deutsche Lehrerpreis wird seit 2009 jährlich vom Philologenverband und der Vodafone Stiftung vergeben. In Kategorie eins können sich Lehrer mit ihren Unterrichtsmodellen bewerben, in Kategorie zwei schlagen Schüler ihre Lehrer für den Preis vor.

Insgesamt erhielten 16 Lehrer und sechs Lehrerteams aus dem gesamten Bundesgebiet die Auszeichnung. Sechs Preise gingen allein nach Nordrhein-Westfalen und vier nach Bayern. Über die Gewinner entschied eine Jury. Ihr gehören unter anderem die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) und die sächsische Kultusministerin Brunhild Kurth an.